Der Stadtrat hat am 22. Dezember 2005 beschlossen, dass das städtische Kanalnetz mit mehr als 170 km Länge sowie die Kläranlage in Zukunft von den Stadtwerken betrieben werden. Ab 1.1.2007 wird die Stadtentwässerung als sog. Kommunalbetrieb geführt. Die Ausgliederung aus dem Stadthaushalt machte es möglich, dass sämtliche Versorgungs- und Entsorgungsleitungen (Wasser, Strom, Gas, Abwasser) in einer Hand sind. Das bringt mehr Effizienz und betriebswirtschaftliches Denken, zum Vorteil für die Forchheimer Bügerinnen und Bürger. Die Forchheimer SPD hat sich für diese Neuorganisation mehr als zehn Jahre eingesetzt, so Fraktionsvorsitzender Reinhold Otzelberger. Man erhofft sich auch die Auflösung des Investitionsstaus von fast 30 Millionen Euro. Das städtische Kanalnetz ist nämlich zu etwa einem Viertel veraltet und sanierungsbedürftig. Erste Erfolge: Die Kläranlage wurde 2007/2008 für ca. 7 Millionen Euro modernisiert, 2009 folgten weitere 1,7 Millionen, 2011 wurde das neue Neuklärbecken (3,5 Mio €) in Betrieb genommen. In den Ausbau und die Sanierung der städtischen Kanäle wurden weitere 3,7 Millionen € im Jahr 2009 investiert. Im Jahr 2010 folgte der Ausbau der Abwasserschiene Forchheim-Süd.