Die Autobahndirektion Nordbayern - eine Behörde des Bundes - hat für die Wohngebiete an der A 73 im Jahr 2009 ein Lärmschutzkonzept vorgestellt. Auf der Ostseite der Autobahn soll vom Ehrenbürg-Gymnasium aus nach Süden eine vier Meter hohe Wand errichtet werden. Auf Buckenhofener Seite soll die bereits bestehende Wand aufgestockt und weiter nach Norden verlängert werden - und zwar bis zur Autobahnanschlussstelle Forchheim-Nord. Dort muss die Wand allerdings dann eine Höhe von bis zu 6,50 m aufweisen.
Die in Buckenhofen geplanten neuen Baugebiete würden dadurch geschützt. Pferdefuß an der Sache: Die Grundstückseigentümer müssten im Rahmen der Erschließungskosten diese über 3 Millionen Euro liegenden Kosten mit bezahlen. Die Forchheimer SPD sieht deshalb diese in Buckenhofen geplanten neuen Gebiete im Talgrund als kritisch an. Auch die Verkehrserschließung ist äußerst problematisch, da bereits jetzt an der Einmündung Buckenhofen (Merianstraße) zur B 470 zweitweise eine Überlastung vorhanden ist.
Die SPD-Fraktion kritisiert, dass der Bund auch im Jahr 2011 und ebenso für 2012 den Lärmschutz für Forchheim auf die lange Bank schiebt. Dies ist eine Missachtung der berechtigten Lärmschutzinteressen der Stadt und ihrer Bürger.