Der Paradeplatz muss verbessert werden

Die SPD-Fraktion hat beantragt, dass  für den Paradeplatz ein gesamtheitliches Konzept erarbeitet wird, welches nicht nur die Bebauung der Südseite, sondern auch die Gestaltung des eigentlichen Platzraumes vorsieht.
-    Das Landesamt für Denkmalpflege hat der Stadt anheim gestellt hat, trotz einer gewissen Denkmalwürdigkeit das Haus Nr. 11 im Zuge der Neubebauung zu entfernen.
-    Um den gesamten Platz städtebaulich aufzuwerten und nachhaltig für den Handel eine 1A-Lage zu sichern, muss auch die Platzfläche zu einem attraktiven Aufenthaltsraum mit Marktfläche umgestaltet werden.

Begründung:
Es ist für die Stadt eine hervorragende Chance, diesen Platz in seiner Gesamtheit in einer städtebaulich attraktiven Form aufzuwerten. In den zu südlich zu errichtenden Baulichkeiten sollten Handel und Dienstleistung in ausreichendem Maße Platz finden. Besonderer Wert muss darauf gelegt werden, dass das Raumangebot für einen „Magneten“, z. B. aus der Textilbranche, für einen höherwertigen Nahversorger sowie für weitere Einzelhändler interessant wird. Der Stadtrat hat mittlerweile beschlossen, dass für die Gebäude an der Südseite des Paradeplatzes im Jahr 2010 ein Architektenwettbewerb stattfindet. Dies begrüßen wir.
Die Freifläche sollte neben einem ansprechenden Aufenthaltsbereich auch eine geordnete Unterbringung der Fieranten in einheitlichen, fest installierten Ständen aufweisen. Hierbei kann durchaus auf bereits erstellte, z. T. recht interessante Planungen, zurückgegriffen werden.

Der Antrag der SPD in der Stadtratssitzung vom 5. August 2010, dass der Grüne Markt weiter am Paradeplatz bleibt und nicht auf den Marktplatz ("Säumarkt") verlegt wird, fand eine Mehrheit.
Insgesamt sollte jedoch der Platzraum den Charakter seiner damaligen Anlage nicht verlieren bzw. wieder mit zeitgemäßen Mitteln dahingehend korrigiert werden. Ein evtl. neuer Standort der Mariengruppe sollte dabei kein Tabu sein.