Energiekonzept für Forchheims Zukunft

Die SPD-Stadtratsfraktion sieht in ihrem Antrag vom 04.12.2011 den Klimaschutz auch als zentrale Aufgabe der Kommunen und der Stadtwerke. Auch der Energienutzungsplan, der aufgrund eines Stadtratsbeschlusses vom 20.12.2012 nun erstellt werden soll, greift viele der SPD-Forderungen aus dem Jahr 2011 auf. Wir sehen hier folgende Ansatzpunkte:
  • Die Nutzung von Strom aus regenerativen Quellen muss weiter ausgebaut werden. Hier erhält auch die umweltfreundliche Produktion von Strom in der Region einen Bedeutungszuwachs. Wir können uns hier durchaus vorstellen, dass die Stadt-werke Forchheim zusammen mit ihren Partnern (z.B. mittels der Regnitzstromverwertung RSV) die Errichtung und den Betrieb von Windkraftanlagen selbst in die Hand nehmen oder zusammen mit anderen (auch privaten) Partnern realisieren. Dabei muss natürlich stets eine sorgfältige betriebswirtschaftliche Prüfung erfolgen, um die Leistungskraft der Stadtwerke auch in Zukunft zu gewährleisten.
  • Der Einsatz von Holz als nachwachsendem Brennstoff bietet interessante Möglichkeiten. Wir sehen hier aber eher kleinere und mittlere technische Anlagen als sinnvoll an. Die Energieeinsparung bietet noch viele Möglichkeiten, um so eine geringere Umweltbelastung zu erreichen. Die Stadtwerke müssen deshalb ihr bereits vorhandenes Beratungsangebot ausbauen und dem Bürger noch besser vermitteln (z. B. mehr Informationen im Mitteilungsblatt, Informationsversand zur Energieeinsparung mit der Stromrechnung).
  • Die bessere tageszeitabhängige Steuerung des Stromverbrauchs zur Vermeidung von Stromspitzen spart teure Kraftwerke für die Spitzenlastzeiten ein. Die Einführung von Smart Metering (unter Berücksichtigung des Datenschutzes!) wird eine Aufgabe der nächsten Jahre werden.
  • Die Straßenbeleuchtung der Stadt muss sukzessive auf neue, Strom sparende Technik und Leuchtkörper umgestellt werden. Die Schaltzeiten können überprüft und zum Zwecke der Stromeinsparung angepasst werden.
  • Die Kooperation mit den Forchheimer Heizungsbaubetrieben bietet große Chancen, um sukzessive ineffiziente Heizungen in Forchheim auszutauschen. Das CO2-Einsparpotential ist hier mittelfristig enorm. Auch das bereits praktizierte Contracting-Modell kann weiter ausgebaut werden.
  • Die Wärmenutzung des Abwassers sollte im Hinblick auf ihre Effizienz und Realisierbarkeit geprüft werden. In anderen Städten gibt es bereits eine solche Technik.
  • Bei den städtischen Immobilien muss das Geld zur technischen Erneuerung dort eingesetzt werden, wo die zu erzielende Energieeinsparung im Vergleich zu anderen Maßnahmen hoch ist. Zusammenfassend: Gemäß dem Beschluss des Kreistags Forchheim vom 17.12.2007 muss auch für die Stadt Forchheim analog gelten: Senkung des Ausstoßes von treibhausrelevanten Gasen Reduzierungsziele, Referenzjahr 2005 2010 ► 15 % 2020 ► 30 % Ziel der Bundesregierung ist die Reduzierung um 40 % im Jahr 2020, bezogen auf das Referenzjahr 1990. Erhöhung beim Einsatz von regenerativen und alternativen Energie- erzeugungen mit folgenden Zielvorgaben für den Anteil an regenerativer Energie, Referenzjahr 2005: 2010 ► 10 % 2015 ► 20 % 2020 ► 30 % Nach oben springen

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