
Reiner Büttner SPD-Fraktionsvorsitz
SPD-Antrag zum Haushalt 2025
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Kirschstein,
sehr geehrte Kämmererin Frau Kohlmann-Huberth,
der Einbruch beim Gewerbesteueransatz für das Jahr 2025 ist alleine schon schwer zu kompensieren, dass die Stadt jedoch auch für die Jahre 2023 und 2024 eine hohe Summe an Gewerbesteuer zurückzahlen muss, führt dazu, dass die Aufstellung eines genehmigungsfähigen Haushalt 2025 beinahe unmöglich wird.
Das Hauptaugenmerk bei der Aufstellung des Haushaltes 2025 muss daher auf der Erhöhung der Einnahmen bei gleichzeitiger Reduktion der Ausgaben liegen. Positiv ist, dass die Stadt Forchheim in den letzten Jahren nicht nur die Verschuldung fast komplett abbauen, sondern auch Rücklagen bilden konnte. Die Tatsache, dass der Gewerbesteuereinbruch nicht massiv von einem wirtschaftlichen Strukturwandel in der Region begleitet wird, denn viele Unternehmen machen weiterhin reichlich Gewinne, nährt die Hoffnung, dass nach einigen schwierigen finanziellen Jahren auch wieder bessere Jahre folgen könnten.
Das Jahr 2025 ist finanziell zusätzlich besonders herausfordernd, da die Kreisumlage noch auf dem hohen Niveau vor dem Gewerbesteuereinbruch liegt und Schlüsselzuweisungen nicht zu erwarten sind. Im Jahr 2026 sollte zumindest bei diesen beiden Punkten eine Verbesserung eintreten.
Die Vorgabe, dass die Einnahmen im Ergebnishaushalt die Ausgaben im Ergebnishaushalt und die Tilgung der Verbindlichkeiten decken müssen, wird kaum erreicht werden können. Die Stadt wird Kredite für den laufenden Verwaltungsbetrieb aufnehmen müssen. Um dennoch eine Chance auf Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde zu erhalten, muss die Stadt deutlich ihren Konsolidierungswillen zeigen. Neben schmerzlichen Einsparungen sieht die SPD-Fraktion auch die Notwendigkeit, den Gewerbesteuerhebesatz zu erhöhen. Für 2025 schlägt die SPD Fraktion auch vor, dass noch nicht begonnene investive Maßnahmen verschoben werden sollten.
Viele Projekte wie z.B. Betreuungsplatzausbau für Kinder, Schulsanierungen oder die Rathaussanierung wurden bereits begonnen und müssen auch 2025 fortgeführt werden. Auch dulden die Maßnahmen zum Klimaschutz keinen Aufschub.
Um die Einnahmenseite zu verbessern fordern wir:
Um bei den Ausgaben zu sparen, schlagen wir vor:
Konkret beantragen wir für 2025 für den investiven Bereich folgendes:
Sanierung von Liegenschaften:
Neubau bzw. Erweiterung von Liegenschaften:
Energiewende und Klimaschutz:
Verkehr:
Auf die Jahre nach 2026 sollten folgende Maßnahmen verschoben werden:
Im Verwaltungsbereich beantragt die SPD-Fraktion für 2025:
Im Rahmen der Haushaltsberatungen werden wir auf weitere Haushaltspositionen Bezug nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner Büttner
SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzender
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