Einen besonderen Höhepunkt lieferte der Neujahrsempfang der Forchheimer SPD in Stadt und Landkreis als Startschuss in das politische Jahr 2026: Die hochkarätige Besetzung der Redner:innenliste mit Ronja Endres, der Vorsitzenden der BayernSPD, Andreas Schwarz MdB und Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein sorgte unter der Moderation des Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Wolfgang Fees, für tiefe Einblicke quer durch die politischen Ebenen von Stadt und Landkreis, Land und Bund.
Die SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres stellte in ihrem Beitrag die Bedeutung von Demokratie und Mitbestimmung in den Mittelpunkt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehe dort, wo Menschen sich gehört und ernst genommen fühlten. Demokratie lebe vom Vertrauen in die Bürgerinnen und Bürger. „Wenn wir Menschen einladen, mitzureden und mitzuentscheiden, entsteht nicht Streit, sondern Verantwortung“, so Endres. Gerade in Zeiten wachsender Verunsicherung sei Beteiligung kein Risiko, sondern eine zentrale Stärke der Demokratie.
Dr. Uwe Kirschstein mit 98 % erneut zum OB-Kandidaten gewählt
Am 21. Oktober fand in der Pizzeria Domenico im Stadtteil Reuth die Aufstellungsversammlung der SPD Forchheim für die Kommunalwahl 2026 statt. In einem gut gefüllten Saal nominierte der Ortsverein sowohl seine Stadtratsliste als auch den Oberbürgermeisterkandidaten.
Mit überwältigenden 98 Prozent der Stimmen bestätigten die Mitglieder Dr. Uwe Kirschstein als ihren Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters. Kirschstein, der seit 2016 an der Spitze der Stadt steht, zeigte sich sichtlich bewegt über das klare Votum.
„Man wird nicht aus Dankbarkeit gewählt“
Kirschstein über Zukunft und Verantwortung: Zu Beginn seiner Rede sprach Kirschstein offen über die Anforderungen, die an eine erneute Kandidatur gestellt werden: „Man wird nicht aus Dankbarkeit gewählt, weil man neun Jahre gute Arbeit geleistet hat, sondern für die Zukunft.“ Dennoch warf er einen bewussten Blick zurück – auf Projekte, die er gemeinsam mit Stadtrat und Verwaltung in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt hat.
Am 17. November 2025 ist die Ausschreibung für den dritten Amateurmusikfonds gestartet. Dies teilt der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz mit. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner bis in die Nacht dauernden Bereinigungssitzung am 13. November 2025 weitere Mittel für den Amateurmusikfonds in Höhe von 4,6 Millionen Euro beschlossen.
„Die Förderung der Amateurmusik geht verlässlich weiter! Das ist ein wichtiges Zeichen für Musikensembles, Chöre, Orchester, Bands und Kirchenmusikgruppen“, so der Haushälter Schwarz und betont: „Die Stabilisierung des Amateurmusikfonds ist ein Bekenntnis der Koalition zur Musik- und Kulturförderung in ihrer ganzen Vielfalt. In ländlichen Räumen und kleineren Städten ist die Amateurmusik ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens und gesellschaftlichen Zusammenhalts. Der Fonds bietet eine großartige Chance, dieses Engagement zu würdigen und zu stärken und ich hoffe, dass auch in Oberfranken viele Musiker*innen diesem Aufruf folgen werden.“
Für die über 16,3 Millionen Menschen, die in Deutschland in ihrer Freizeit musizieren, war die Einrichtung des Amateurmusikfonds im November 2022 ein historischer Meilenstein. Der Deutsche Bundestag schuf damit eine neue Fördermöglichkeit für Chöre, Orchester, Bands und viele weitere Akteur*innen aus dem Bereich der Amateurmusik, die aus den bisherigen Bundeskulturfonds ausdrücklich ausgeschlossen waren.
Neben der Förderung besonders bemerkenswerter Projekte zielt der Fonds auch darauf ab, mehr Amateurmusik auf die Bühne zu bringen, die Strukturen der Amateurmusik in der Fläche zu sichern, Amateurmusiker*innen neue künstlerische Impulse, Methoden und Ideen zu vermitteln und die Amateurmusik insgesamt sichtbarer zu machen.
Aufbruchsstimmung in Kersbach: 60 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten treten an – mit Empathie, Effizienz und Durchblick für den Landkreis Forchheim
Kersbach – Der SPD Kreisverband stellt eine Kreistagsliste mit insgesamt 60 engagierten Frauen und Männern auf – paritätisch besetzt mit jeweils 30 Kandidatinnen und 30 Kandidaten. Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung und Nominierung von Alexandra Prechtel als Landratskandidatin der SPD.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2025 wichtige Mittel für die Weiterplanung der Franken-Sachsen-Magistrale beschlossen. Damit wird der Ausbau der Bahnverbindung zwischen Nürnberg und Sachsen einen entscheidenden Schritt vorangebracht.
Die Franken-Sachsen-Magistrale verbindet mit den Streckenabschnitten Dresden–Hof und Leipzig–Werdau die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Bayern und Baden-Württemberg. Sie ist von herausragender verkehrlicher und wirtschaftlicher Bedeutung und im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft.
Konkret wurde beschlossen, die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4) für den Streckenabschnitt von Nürnberg Hauptbahnhof über Lauf und Pegnitz bis nach Schnabelwaid zu beauftragen. Zudem werden die dringend erforderlichen Erneuerungen der Pegnitzbrücken aufgrund absackenden Karstgesteins vorangetrieben.